Bildung der menschlichen Psyche

– wie wurde ich zu dem, der ich heute bin –

27.10.2024 – ein Beitrag von Darius Waldhof
Lesedauer ca. 15 Minuten

Bildung der menschlichen Psyche

– wie wurde ich zu dem, der ich heute bin –

27.10.2024
ein Beitrag von Darius Waldhof
Lesedauer ca. 15 Minuten

Die menschliche Psyche ist einerseits geistig, abstrakt, gleichzeitig zeigt sie sich sehr konkret in der Art und Weise wie ein Mensch dem Leben begegnet und sich in seinen Interaktionen mit anderen Menschen verhält. Man könnte auch sagen: Die Psyche eines Menschen findet Ausdruck im Menschen selbst, in der Form wie der Mensch denkt, fühlt, die Welt wahrnimmt, spricht, sich benimmt und handelt. Die Psyche ist eine Art unsichtbare, geistige Kapsel, aus der heraus der Mensch die Welt erlebt und mit ihr interagiert.

Jeder Mensch, jedes Kind entwickelt seine Psyche selbst!

Bei der Entwicklung der eigenen Psyche orientiert sich ein junger Mensch an den Reaktionen seiner Bezugspersonen, in der Regel an den Reaktionen der Mutter und des Vaters. Dieser Prozess beginnt bereits im Mutterleib und hat in den ersten Lebensjahren die intensivste Phase.

Um diesen Prozess zu verstehen, ist es wichtig, den geistigen Ursprung des Menschen anzuerkennen. Eine göttliche Instanz beschließt, eine menschliche Erfahrung zu machen und inkarniert. Das Wort „Inkarnation“ stammt vom lateinischen Begriff „incarnatio“, der sich aus den Wörtern „in“ (in) und „carnis“ (Fleisch) zusammensetzt. Wörtlich bedeutet es also: „Hineintreten ins Fleisch“.

Es sei an der Stelle erwähnt, dass es eine Frage der Begrifflichkeiten ist, wie man den Menschen in seinem geistigen Zustand vor der Inkarnation nennt. Sehr oft wird dafür der Begriff „Seele“ genommen. Man könnte also sagen: Eine göttliche Instanz, die Seele schöpft, inkarniert und findet sich in ihrer Schöpfung wieder.

In diesem Prozess geschieht eine Magie. Sobald die Seele ins Fleisch eintritt und sich im Menschen wiederfindet, „vergisst“ sie ihren Ursprung. Das Vergessen geschieht aber im irdischen Menschen und nicht in der Seele selbst. Die Seele nimmt dem Menschen die Erinnerung an seinen Ursprung und schenkt ihm Bewusstsein. Es soll hier aber nicht der Eindruck entstehen, dass eine Trennung zwischen der Seele und dem Menschen stattfindet. Es ist eine Wandlung. Ein Teil der Seele kleidet sich mit menschlichem Bewusstsein und wird zum Menschen. Da der irdische Mensch an diesem Prozess nicht beteiligt ist, fällt es vielen Menschen schwer, das anzuerkennen. Wichtig ist aber zu verstehen, dass nicht der Mensch sein Bewusstsein entwickelt, sondern die Seele im Bewusstsein ihren irdischen Menschen formt.

Das Bewusstsein ist feinstofflich und hat die Eigenschafft, Materie zu bilden. Es ist ein Raum, in dem z.B. eine menschliche Erfahrung möglich ist. Es ist ein Raum unendlicher Fülle, Potenziale und Möglichkeiten. Es ist auch der Raum, in dem der Mensch seine Psyche entstehen lässt. Die Psyche eines Menschen ist also ein Teil des Bewusstseins, das der Mensch „mein Bewusstsein“ nennt.

Diese Sicht auf die Dinge ist ein wenig verwirrend, wenn man auf diesen Schöpfungsprozess aus der Perspektive des Körpers schaut. Die Welt, die wir kennen, ist die materielle Erscheinungsform der Wirklichkeit. Aber das, was wirkt, ist für das menschliche Auge unsichtbar. Das Bewusstsein ist der Stoff, der den Kräften der Wirklichkeit ihren materiellen Ausdruck ermöglicht. Was das menschliche Auge sieht, ist also die materielle Form der Wirklichkeit. Wenn du diesen Text liest, hast du bereits einen Körper und eine Psyche. Du bist sozusagen das Endprodukt dieses Prozesses.

Dein Körper das bist nicht du. Du lebst in deinem Körper.

Schon an dieser Stelle eine kurze Wiederholung, weil es wichtig ist: Der geistige Mensch ist ein göttliches, schöpferisches Wesen. Wir benennen diesen Zustand Seele. Ein Teil der Seele geht durch die Kammer des Vergessens und kleidet sich mit Bewusstsein. Das Bewusstsein ist der Raum der Schöpfung und ermöglicht der Seele sich selbst in gewünschten Aspekten zu erfahren. Es ermöglicht, die geistigen Zustände in Form zu bringen und zu manifestieren. Der geistige Mensch und seine Schöpfung sind aber nicht voneinander getrennt. Die Schöpfung im Bewusstsein ist das materielle Spiegelbild des geistigen Menschen.

Das menschliche Bewusstsein ist nicht neu. Aus der irdischen Perspektive könnte man sagen, es dient allen Schöpferwesen seit Anbeginn der Zeit als Raum für ihre menschlichen Erfahrungen. Die Psyche ist ein Teil des menschlichen Bewusstseins und ermöglich die Erfahrung als Individuum.

Während ich diesen Artikel schreibe, ist es mir absolut bewusst, dass manche Formulierungen bis jetzt schon sehr komplex sind. Ich benenne diese Komplexität, weil der Mensch ein sehr komplexes Wesen ist. Die einfache Betrachtung der Oberfläche führt nicht zu einem tiefen Verständnis von sich selbst und in diesem Kontext zu der Erkenntnis der eigenen Psyche. Es ist mein Anliegen, zu inspirieren und Informationen zu liefern, die bei der eigenen Erforschung von sich selbst dienlich sein können. Bei der Erforschung der eigenen Psyche reicht es nicht, nur die Aspekte zu betrachten, an die du dich heute noch erinnern kannst. Viel wichtiger ist es zu wissen, wie es mit dir umgegangen wurde als du noch im Bauch deiner Mutter warst, als Säugling und dann als Kind bis zum ca. 6.-7. Jahr. Es ist die intensivste Zeit der menschlichen Prägung. Wie ein Kind seine Umwelt in dieser Zeit erfährt, kann unter Umständen Auswirkungen auf sein gesamtes Leben haben. Mindestens so lange, bis der Wunsch nach Selbstreflexion aufblüht und die Selbsterkenntnis gewünscht ist.

Bevor wir zur Bildung der Psyche kommen, ist es noch wichtig zu erwähnen, dass die Psyche eines Menschen aus dem Tagesbewusstsein, Unterbewusstsein und dem Überbewusstsein besteht. Diese drei Begriffe tragen das Wort „Bewusstsein“ in sich. Es kann ein wenig verwirrend sein, zuerst zu lesen, dass die Psyche im Bewusstsein gebildet wird und jetzt zu lesen, dass die Psyche aus drei Bewusstseinsbereichen besteht. Es liegt an dem Wort „Bewusstsein“. Das große, kosmische Bewusstsein ist der Raum, in dem die Schöpfung stattfindet. In und aus dieser Ursubstanz bildet der geistige Mensch seinen Körper und seine Psyche. Die Begriffe Tagesbewusstsein, Unterbewusstsein und Überbewusstsein stammen aus der Psychologie und definieren die „Arbeitsbereiche“ der Psyche. Unglücklicherweise kommt in diesen drei Begriffen auch das Wort Bewusstsein vor. Ich bleibe bei diesen Begriffen, weil sie eine breite Akzeptanz haben und in vielen Büchern sehr gut beschrieben sind.

Das Tagesbewusstsein ist der aktive Zustand, in dem ein Mensch seine Umgebung wahrnimmt, denkt und handelt. Es ist der Zustand, in dem der Mensch seinen Alltag erlebt. Das Überbewusstsein ist eine Dimension der Psyche, die dem tiefen Verständnis, Intuition, hoher Konzentration und spiritueller Erkenntnis dient. Das Unterbewusstsein dagegen kann wie eine Wiederholungsmaschine betrachtet werden. Es hat seine passive und aktive Phase. Die passive Phase ist die Entwicklungsphase und sie ist die Zeit, in der das Unterbewusstsein Informationen aufnimmt. Die aktive Phase beginnt, wenn das Abgespeicherte anfängt zu wirken. Aus der Perspektive eines erwachsenen Menschen könnte man sagen, es wiederholt Tag für Tag die Gewohnheiten. Es wiederholt aber vor allem die Verhaltensmuster, die der Mensch in seiner Kindheit gelernt hat. Es ist der menschliche Autopilot. Das Unterbewusstsein ist der Bereich der Psyche, der mit Abstand den stärksten Einfluss auf das menschliche Leben hat. Ein erwachsener Mensch, der sein Leben unreflektiert lebt, lebt im Tagesbewusstsein und weiß von der Wirkung seines Unterbewusstseins gar nichts.

Wenn man die eigene Psyche verstehen möchte, ist es wichtig das eigene Unterbewusstsein zu erforschen. In diesem Artikel möchte ich aber den Fokus nicht darauf richten, was sich im Unterbewusstsein der menschlichen Psyche befindet, sondern wie das alles entstanden ist. Deswegen sei es noch einmal erwähnt, dass die Psyche des Menschen nicht aus der Materie heraus, sondern aus dem Geist entsteht. Der Geist ist der Materie immer voraus. Der geistige Mensch inkarniert und bringt die unendliche Fülle und die unendlichen Potenziale mit sich. Er trifft aber auf eine stark konditionierte Welt, die die göttliche Fülle aufgrund der eigenen Konditionierung nicht sehen kann.

Der Ozean
(der geistige Mensch)
muss zum Tropfen
(dem irdischen Menschen)
werden.
Der Ozean
(der geistige Mensch)
muss zum Tropfen
(dem irdischen Menschen)
werden.

Ein riesiger Anpassungs- und Abspaltungsprozess ist die Folge. Da zu diesem Zeitpunkt das Vergessen des eigenen Ursprungs bereits stattgefunden hat, muss eine Neuorientierung stattfinden.

„Was ist das für eine Welt?“
„Was ist hier richtig, was ist hier falsch?“
„Was von meinem Mitgebrachten wird hier akzeptiert?“
„Wie reagiert die Welt auf mich?“
„Bin ich hier willkommen?“
„Was muss ich tun, um hier akzeptiert zu werden?“

Die Antworten auf diese Fragen entstehen durch Wahrnehmung der Umwelt und ihrer Reaktion auf die aufkommenden Ereignisse. Eine Frau, eine potenzielle Mutter erfährt, dass sie schwanger ist. Wie reagiert sie darauf? Reagiert sie enthusiastisch und freut sich darüber, erzeugt das im Ungeborenen das Gefühl des Willkommensseins. Reagiert sie mit Angst und Sorge, nimmt das Ungeborene diese Zustände wahr und fühlt sich selbst unsicher. Die ersten Informationen über diese Welt fließen in die Psyche des Kindes.

Wie reagiert der Mann, ein potenzieller Vater auf die Schwangerschaft der Frau? Reagiert er enthusiastisch und mit Freude oder mit Angst oder sogar Hass und Wut? Auch das nimmt das Ungeborene wahr. Nehmen wir mal an, die zukünftige Mutter und der zukünftige Vater freuen sich auf ihr Kind. Dadurch wird das Gefühl des Willkommensseins in der Psyche des Kindes bestätigt und abgespeichert. Freut sich nur die Frau aber der Mann nicht, kann es dazu kommen, dass die Information: „Ich werde vom Männlichen nicht akzeptiert.“ zu keimen beginnt. Wie tief und fest solche Informationen abgespeichert werden, hängt von der Intensität der erlebten Gefühle in solchen Momenten.

Die Bildung der Psyche ist ein Abgleichsprozess

Der neue Mensch, das Kind kommt aus der Fülle und trägt zuerst alles in sich. Alles ist möglich. Bei der Bildung der Psyche entscheidet aber die Reaktion der Umwelt, was in dieser Welt aus dem Alles möglich ist und was nicht. Achtet die werdende Mutter während der Schwangerschaft auf sich und somit auf ihr Kind, so bestätigt die Umwelt die Informationen: „Ich bin wichtig.“ „Ich bin wertvoll.“ „Ich werde geachtet.“ Achtet die Mutter nicht auf sich, trinkt sie während der Schwangerschaft z.B. Alkohol, nimmt ungesunde Nahrung zu sich und ist oft gestresst, kann dadurch das Ungeborene wahrnehmen und für sich abspeichern: „Mein Wohl wird missachtet.“ „Die Welt ist toxisch.“ Diese Wahrnehmung ist feinstofflich, sowie die Gedanken und Gefühle auch feinstofflich sind. Und das ist die Ebene, auf der die Psyche gebildet wird. Wenn ein Kind geboren wird, ist es nicht korrekt, es als „unbeschriebenes Blatt“ zu sehen. Ein Neugeborenes ist wie ein kleines Buch, an dem der Autor, das Kind seit in der Regel neun Monaten bereits schreibt. All die bis dahin geschriebenen Seiten sind in der Psyche des Kindes in seinem Unterbewusstsein abgespeichert. An den Inhalt wird sich später der erwachsene Mensch nicht mehr erinnern. Er wird aber die Wirkung dieser Informationen, auch Glaubenssätze genannt, in seinem Leben spüren. Ein Klassiker bei Frauen, die noch auf der Suche nach dem richtigen Mann sind: „Warum gerate ich immer an den Falschen?“ Dies kann eine sehr tief liegende Wahrnehmung aus den ersten Monaten oder wie wir später sehen werden auch Jahren zugrunde haben. Wenn z.B. der Vater ein emotionaler Eisklotz war, die eigene Frau nicht wertvoll behandelt hat, für die Familie nicht gesorgt hat und vielleicht noch gewalttätig war, hat die Umwelt bestätigt: „Männer fühlen nichts, kümmern sich um ihre Frau und die Familie nicht und haben gewaltsame Ausbrüche.“ Sollte also eine Frau solche Glaubensätze in sich tragen, steht das so mehr oder weniger feinstofflich auf ihrer Stirn geschrieben. So geht sie dann als Erwachsene in die Welt auf die Suche nach dem richtigen Mann, der genau zu diesen Glaubenssätzen passt. Das Verrückte dabei ist, sie ist sich dessen nicht bewusst. Das Gleiche gilt natürlich auch für Männer. Wenn wir bei dem Beispiel mit dem Vater bleiben, könnte das Verhalten des Vaters dazu führen, dass der Sohn genauso Frauen behandelt wie der Vater. Die Umwelt, in dem Fall der Vater, hat dem Sohn bestätigt: „So geht ein Mann mit Frauen um“.

Wenn ein Kind noch im Mutterleib seinen Körper entwickelt und eigentlich die Welt noch nicht sieht, heißt es nicht, dass es von der Welt nichts mitbekommt.

In der Regel ist die Schwangerschaft nach neun Monaten zu Ende und der Mensch kommt als Kind in seinem kleinen Körper auf die Welt. Der Prozess der Orientierung läuft ununterbrochen weiter. „Wie werde ich hier empfangen?“ Das Kind sucht nach Sicherheit, Liebe und Geborgenheit. Wird das bestätigt? Darf das Kind nach der Geburt bei der Mutter bleiben oder muss es in fremde Hände? Die Zeit spielt hier keine Rolle. Auch kurze Momente der Entfernung von der Mutter können im Kind Angst bis hin zu Panik auslösen. Da die Welt nur auf den Körper schaut, ist es für viele Erwachsene schwer, sich in die geistigen Abläufe im Kind hineinzuversetzen. Es mag für viele absurd erscheinen, dass z.B. eine unnatürliche Geburt für das Kind ein hochdramatisches Ereignis sein kann. Der unterbrochene Kontakt zur Mutter bestätigt das Gegenteil zum Bedürfnis des Kindes nach Geborgenheit. Das Ergebnis davon könnte sein, dass sich das Kind und später der erwachsene Mensch nie sicher fühlt.

In der ersten Lebensphase geht es um Sicherheit, Geborgenheit und Bindung. „Wie sicher darf ich mich fühlen?“ „Sind meine Bezugsmenschen also Mama und Papa immer für mich da?“ „Werden meine Bedürfnisse nach Liebe, Geborgenheit und Nähe erfüllt und bestätigt?“ „Suchen Mama und Papa meine Nähe oder sind sie von mir genervt?“ Die Reaktionen der Eltern entscheiden, welche Informationen das Kind für sich als wahr empfindet und in seiner Psyche abspeichert. Zu diesem Zeitpunkt definiert sich das Kind nicht über seinen Körper. Es definiert sich über seine Gefühle und Bedürfnisse und die Reaktionen der Umwelt darauf. Aus der Sicht des Kindes gilt die Regel: So wie ihr (Mama und Papa) zu mir als Kind, so ich später zu mir als Erwachsener. Den letzten Satz empfehle ich dir, noch einmal zu lesen und ihn auf dich wirken zu lassen. Ein Kind bezieht jede Reaktion der Umwelt auf sich selbst und bildet damit in seiner Psyche sein Selbstbild. Hier ein Beispiel:

  • Kind: „Ich liebe dich Mama so sehr und zeige dir meine Liebe, in dem ich so bin, wie ich wahrhaftig fühle“.
  • Mutter: „Wann schläft das Kind endlich ein, ich bin schon langsam genervt.“
  • Kind: „Oh, meine Liebe kommt nicht an. Dann muss an meiner Liebe wohl etwas nicht in Ordnung sein. Dann bin ich wohl nicht in Ordnung.“

Was meinst du, welche Informationen fließen in so einem Moment in die Psyche des Kindes ein?

Dieser Abgleich geschieht im Kind permanent. Wie reagiert Mama und Papa, wenn ich DAS tue? Bekommt das Kind eine positive Reaktion, heißt es: DAS in mir ist richtig. Bekommt ein Kind eine negative Reaktion, heißt es: DAS in mir ist nicht richtig. Die Reaktion muss nicht über Worte erfolgen. Das Kind empfängt die Reaktion auf der emotionalen Ebene. Im Artikel „Wut – die missverstandene Urkraft“ gehe ich auf diesen Prozess tiefer ein und nehme das Gefühl Wut als Beispiel.

Und so wird das gesamte Spektrum der möglichen Zustände aus dem göttlichen „Alles“ abgefragt und mit den Antworten der Umwelt abgeglichen. In der Psyche werden die Zustände mit den Antworten verknüpft. Was daraus entsteht, sind die Glaubenssätze über sich selbst und über die Welt. Diese Glaubensätze werden im Unterbewusstsein in der Bildungsphase abgespeichert und fangen an zu wirken, sobald die Speicherung stabil genug ist.

Sind sich Eltern ihrer Rolle für ihr Kind bewusst und bestätigen ihm seine Göttlichkeit, wird das Kind sehr wahrscheinlich folgendes über sich abspeichern und später denken:

„Ich bin wertvoll.“
„Ich bin liebenswert.“
„Ich darf so sein, wie ich bin.“
„Ich werde geliebt und wertgeschätzt.“
„Ich genüge.“
„Ich werde beachtet.“
„Meine Gefühle sind authentisch und wahrhaftig.“
„Ich bin hier willkommen.“
„Ich bin sicher.“

Wer solche Glaubenssätze in sich trägt, darf sich glücklich schätzen. Und natürlich gibt es zu jedem Glaubenssatz ein Gegenteil: „Ich bin ein Versager.“ „Niemand liebt mich.“ „Ich erzeuge nur Probleme.“ „Die Welt ist nicht sicher.“ und so weiter.

All diese Glaubenssätze sind in der Psyche im Unterbewusstsein des Menschen abgespeichert. Im Alltag lebt der Mensch allerdings in seinem Tagesbewusstsein und hat keinen direkten Zugang dazu. So wundern sich viele, warum dies oder das in ihrem Leben passiert, obwohl sie das so nicht geplant haben. Das Unterbewusstsein ist eine Wiederholungsmaschine der Schöpfung. Es wird im Kindesalter mit den „Wahrheiten“ dieser Welt programmiert und der erwachsene Mensch hat dann sein Leben lang die Zeit, diese „Wahrheiten“ zu hinterfragen.

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„Spielregeln des Lebens“

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„Elternführerschein – Entwicklung der Persönlichkeit“

Im Miteinander lernen wir das eigene Selbst besser kennen.

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Bei jedem Spiel ist es gut, die Spielregeln zu kennen.

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Seminarleiter – Darius Waldhof

Jedes Kind ist ein Geschenk

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Seminarleiter – Darius Waldhof

Über den Autor Darius Waldhof

Darius ist ein Bewusstseinsforscher, Wahrheitsfinder und Impulsgeber für ein friedvolles Miteinander. Er hat die Gabe, aus komplexen Situationen die Kernbotschaft wahrzunehmen und sie in prägnanter Form zu benennen. Darius hat ein gut ausgeprägtes Gespür für die verborgenen und aktiven Muster, die in zwischenmenschlichen Beziehungen wirken. In seiner Arbeit unterstützt er Menschen in ihren persönlichen, familiären und beruflichen Wandlungsprozessen. In globalen und gesellschaftlichen Fragen ist es ihm ein großes Anliegen, die Verdrehungen, die die Menschheit in sich trägt, zu benennen und Lösungen aufzuzeigen. Die Findung der eigenen Wahrheit, der Weg des Herzens und die Bewusstseinsarbeit im Miteinander ist seine Vision für die aktuelle und kommende Zeit.